Schreiben ist Leidenschaft


Formulieren kann jeder - Schreiben ist schon etwas schwieriger. Dazu gehört eine gewisse Portion Leidenschaft. Egal, ob Bücher, Reportagen, Reden oder Manuskripte für TV und Radio: Beim Schreiben bin ich Überzeugungstäter. Kunden und Freunde wissen, dass dabei immer deutlich mehr herauskommt als nur gute Formulierungen.


Mordsquoten (2009)


Unter dem Pseudonym Karoline Klötzing erschien 2009 meine erste Krimisoap MORDSQUOTEN, eine Satire auf das Entertainment-TV.

 

Was passiert, wenn einer der beliebtesten Moderatoren in Köln plötzlich tot in seinem Erbrochenen aufgefunden wird? Was geht ab, wenn die Polizei zwischen Bordellen, Studios und Promis ermittelt? Das gibt richtig Ärger im Revier...

 

Es geht hinter die Kulissen der des Unterhaltungs-fernsehens, in der nur ein Herrscher regiert: Die Quote. Kein Wunder, dass im Wettkampf  nur noch Marktanteile zählen. Auch ein Moderator hat eben nicht drehfrei, nur weil er tot ist. In MORDSQUOTEN wird diese Welt in ihrer ganzen herrlichen Dekadenz zum Greifen nah, und bekommt das Unterschichtenfernsehen den Platz im Genre Krimi, den ihm die seriösen Autoren so lange vorenthalten haben.

 

MORDSQUOTEN ist bissig, spannend, mordskomisch – und reich an den Ausdrücken, vor denen uns die gute alte  Benimmlehrerin ARD gern versucht, zu bewahren.

Tradition mit Zukunft (2007) 


 Reichskanzler Otto von Bismarck, der Schöpfer der deutschen Krankenversicherung, wurde 1815 auf dem Gut Schönhausen in der Nähe von Havelberg geboren - mitten in einer der schönsten Gegenden, in denen heute die AOK Sachsen-Anhalt zu Hause ist.


Zum 120 Jubiläum der AOK Sachsen-Anhalt schrieb ich 2006/2007 dieses reich bebilderte Lesebuch über die soziale Absicherung in Mitteldeutschland und die Geschichte der Sozialversicherung der DDR.


Dabei geht es um ein rundes Bild, zu dem die positiven Epochen ebenso gehören, wie die finsteren Jahre der Herrschaft der Nazis. Die AOK hat dabei auch den Zugang zu Quellen ermöglicht, die ihre Rolle während der NS-Zeit auf lokaler Ebene zeigt. So war es möglich, ein objektives und ehrliches Bild der AOK in Sachsen-Anhalt zu zeichnen.

"Es ist dem Autor gelungen, den Leserinnen und Lesern höchst interessante Einblicke in die Sozialgeschichte unseres Landes zu vermitteln. All das macht die Lektüre zu einem spannenden Leseerlebnis."
Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Ministerpräsident des Landes

Sachsen-Anhalt

Gesundheit für alle (1995)


Elf Jahrzehnte aktive Sozialpolitik in Sachsen-Anhalt – das sind 110 Jahre faszinierende Geschichte mit Höhen und Tiefen. Von 1994 bis 1995 tauchte ich in Archive und Bibliotheken ab, sprach mit Zeitzeugen und recherchierte alte Quellen. So entstand das erste Buch über die AOK und die Sozialpolitik nach der Wende.

 

Die Sozialgesetzgebung brachte ab 1883 erstmalig in der Geschichte ein Stück soziale Sicherheit in das Leben der Menschen. Krankheit bedeutete nicht mehr automatisch sozialen Abstieg, Invalidität nicht mehr den wirtschaftlichen Ruin. Mit der Gründung der AOK Magdeburg am 1. Januar 1885 wurde für viele Menschen in der damaligen preußischen Provinz Sachsen die Hoffnung vom geregelten Leben ohne ständige soziale Ängste war.

 

Aus den beiden Kassen in Magdeburg und Halle entsteht durch die Fusion Mitte der 90er Jahre die heutige AOK Sachsen-Anhalt. Zwölf Jahrzehnte AOK in Sachsen-Anhalt – das bedeutete damals für die über 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über 900.000 Versicherten nicht nur die Sicherheit einer großen Solidargemeinschaft, sondern auch die Verbindung von Tradition und Innovation.